Rund ums Hören
Titel: Rund ums Hören – Spannende Experimente für kleine Forscher
Autoren: Anita van Saan und Marlit Peikert (Illustration)
Moses.Verlag 2007, 33 Seiten
Ohr
en spitzen, das ist – finde ich – superwichtig. Mit den Ohren kann man die Welt auf eine wunderbare, ganz besondere Weise entdecken. Manchmal lenken die Augen die Ohren einfach ab, tricksen sie aus oder führen sie gar in die Irre. Darum tut es richtig gut, sich mal nur auf die Ohren zu konzentrieren. ‘Gespitzte Ohren’ jedenfalls sind zum Entdecken und Kennenlernen von Musik ungeheuer wichtig. Ohne das Gefühl, neugierige Ohren zu haben, macht auch die Wahrnehmung von Musik nur halb so viel Spaß. Darum habe ich mich entschlossen, dieses “Rund ums Hören”-Buch hier vorzustellen – und es, obwohl es eher ein Vorschul-Physikbuch zu sein scheint, sehr zu empfehlen.
In der Reihe “Mach Mal” ist das besonders schön und kindgerecht von Marlit Peikert illustrierte Buch als eine neue Folge von “Spannende Experimente für kleine Forscher” herausgekommen. “Rund ums Hören” enthält seitenweise Experimente rund um alles Hörbare. Das Buch ist laut Verlagsangabe für Kinder ab 4 Jahren. Tatsächlich sind die Experimente nur mit Hilfe der Eltern zu bewältigen, auch für die Erklärungen und Beschreibungen braucht es nicht nur einen vorlesenden sondern auch einen mitexperimentierenden Elternteil. Aber die Versuche sind durchweg – obwohl sie sehr einfach sind – sehr nett und einleuchtend.
“Sage es mir, und ich vergesse es. Zeige es mir, und ich erinnere mich. Lass es mich tun, und ich behalte es.” Der ohne-Einschränkung-gültige Spruch von Konfuzius steht in “Rund ums Hören” auf der ersten Seite. Und der Rest der Seiten bieten für dieses “lass es mich tun” die Anleitung.

